SVP Bonstetten – Berichte

Racletteplausch der SVP Bonstetten – Fast wäre Silvia Bär (Stv. Generalsekretärin SVP Schweiz) im Dunkeln gesessen…

Ende Oktober fand der traditionelle Racletteplausch der SVP Bonstetten statt. Üblicherweise waren ein Dutzend Teilnehmer dabei. Dieses Jahr hatten sich 40 Personen (Aktivmitglieder und Sympathisanten) angemeldet. Die Schattenseite des Erfolgs: Kurz vor Beginn wurde es dunkel. Die Stromleistung war ungenügend. Das erprobte Krisenmanagement-Duo, Primus und Sascha Kaiser nahmen sich des Problems an. Innert 30 Minuten war es gelöst und der Schmaus konnte beginnen.
Die Stimmung im voll besetzten Riegelhüsli war ausgezeichnet. Vor dem Dessert hat uns Silvia Bär einen Einblick in ihren Alltag gewährt. Charmant, offen, ehrlich  und mit viel Kompetenz  öffnete Sie ihr Herz. Die Zeit verging im Eiltempo. Die SVP Schweiz verliert eine ausgewiesene Kraft. Sie wird sich ab Januar 2020 um das Familienunternehmen in Wettswil kümmern. Wir sind aber sicher, dass Silvia Bär bald wieder in der Öffentlichkeit auftauchen wird (vielleicht ruft wieder Christoph Blocher an und sagt: »Silvia, ich brauche dich».
Nach dem Dessert wurde nicht nur über Politik rege diskutiert. Gegen Mitternacht konnte der Vorstand glücklich und zufrieden das Riegelhüsli schliessen.


Wahlapèro (National-/Ständerat) mit dem Wetterschmöcker Martin Horat: Die Ameisen haben Schweissperlen auf den Oberschenkeln, es gibt milde Weihnachten!

Der Andrang war an diesem Wahlsonntag gross im Gemeindesaal von Bonstetten. Über 100 Personen wollten den bekanntesten der sechs Wetterschmöcker  einmal live erleben. Nach einer Kreuzfahrt durch das Säuliamt ist er schlussendlich angekommen und konnte pünktlich loslegen.
Der heute 75-jährigen Martin Horat war Landwirt mit Leib und Seele. Leider musste er den Beruf früh aufgeben. Da er mit der Natur schon als Kind verbunden war und viele Beobachtungen machte, kam er auf die Idee den Verein der Wetterschmöcker zu gründen. Es war nicht einfach. Der Vorstand wollte einen Jahresbeitrag von 60 Rappen (dies vor 72 Jahren) einführen. Es gab Proteste, und schlussendlich entschied die Versammlung, dass die Männer 60 Rappen und die Frauen 30 Rappen zahlen müssen. Heute beträgt der Jahresbeitrag für die über 1300 Mitglieder 10 Franken. Die jährliche GV besuchen jeweils  900 Mitglieder. Früher waren nur Katholiken zugelassen. Heute ist der Verein Multi Kulti (Weisse, Schwarze, Reformierte, Moslems, Kurden, usw.). Der Vorstand musste seit der Gründung nur einmal ein Mitglied ausschliessen: Wetterfrosch Jürg Kachelmann, weil er während eines Vortrages die Wetterschmöcker als «Humbug» bezeichnet hat.
Dann kam er zum Thema Wetter. Er kann sich ans Wetter der letzten 60 Jahre ganz genau erinnern und dies ohne Notizen. Nun waren die Anwesenden natürlich gespannt, wie es mit dem Wetter in diesem Winter weitergehen würde. Kurz zusammengefasst meinte er: Mitte bis Ende November Schnee, anfangs Dezember wird der Boden gefroren sein, Mitte Dezember wieder Schnee und gegen Ende Jahr Regen und Tauwetter – dies weil die Ameisen Schweissperlen auf den Oberschenkeln haben. Mitte Januar werden wir mit Eiszapfen an der Nasenspitze herumlaufen. Es gibt einen warmen März, aber aufgepasst, Ende März könnte es wieder weiss werden. Ab Mitte April ist dann endgültig Schluss mit den Wetterkapriolen.
Er hat während 30 Jahren die Ameisen studiert. Einige Beobachtungen sind Jahr für Jahr relevant für seine Prognosen und sind immer korrekt: wenn die Ameisen grosse Oberschenkel haben, gibt es immer viel Schnee, sagt er bestimmt. Weitere Aussagen die das Publikum verblüfften: die Ameisen erkennen Wasseradern bis zu einer Tiefe von 20 Metern und sind Fleischfresser! Dank der Ameisen liege ich meistens richtig mit meinen Prognosen, sagt er voller Stolz!
Natürlich sprach Martin Horat über den Klimawandel. Nichts neues, natürlicher Vorgang. Früher sprach man einfach nicht darüber. Wenn wir in der Schweiz während einem Jahr alle Motoren abstellen würden, wäre es bis zu einer Höhe von 800 Metern ein wenig wärmer, aber darüber wäre das Wetter wie immer. Mehr wollte er dazu nicht sagen.
Abgerundet wurden seine Ausführungen von Anekdoten und Witzen, die mehrmals Gelächter und Applaus auslösten.
Anschliessend waren es über 70 Personen, die ein feines Fondue genossen. Im Laufe des Nachmittags trafen immer wieder neue Hochrechnungen und Resultate ein.  Leider ein wenig enttäuschend für die SVP! Am Schluss des Nachmittags doch noch etwas erfreuliches für unsere Partei: Martin Haab hat die Wiederwahl geschafft. Die SVP stellt somit den einzigen Nationalrat im Bezirk  für die nächste Legislatur. Die Sektion Bonstetten gratuliert Martin Haab herzlich. Unsere Bemühungen (Podium, Plakatierung, Wahlanlass in der Linde, usw.) wurden schlussendlich doch noch belohnt. Wir danken den Wähler, denn trotz Verluste bleibt der Wähleranteil der SVP weiterhin deutlich an erster Stelle, in Bonstetten, im Bezirk, im Kanton und auf Bundesebene.

NR Thomas Matter machte Halt in Bonstetten

Thomas Matter machte heute bei seiner Tour de Canton mit seinem VW Bus halt vor der Linde. Bei der Begrüssung vom NR Thomas Matter, war der Präsident der SVP Sektion Bonstetten vom Publikum Aufmarsch positiv überrascht.
Nach einer kurzen Vorstellung sprach NR Matter einige aktuelle Themen an. Als Schwerpunkt sprach er über die Medien: „Diese berichten  ausschliesslich negativ über die SVP. Kennt jemand eine Tageszeitung, die gegenüber der SVP gut gesinnt  oder neutral ist? Nein, es gibt keine“. Woher kommt diese Situation wollte eine Votantin wissen. Dazu Thomas Matter: “Vermutlich Neid. Denn die SVP war jahrelang erfolgreich und gewann sehr viele wichtige Abstimmungen. Es begann bei der EWR Abstimmung. Bei der Pressekonferenz am Abend der Abstimmung lautete den Tenor: “Die Schweiz ist ruiniert; der Untergang ist programmiert“. Was passierte danach ? Der Schweiz ist es seit dieser Abstimmung noch nie so gut gegangen. Dann kamen die Asylanten und die Migration. Diese Themen lösten bei der Bevölkerung Unsicherheit aus, und viele Menschen vertrauten der SVP.  Diese Themen sind momentan nicht aktuell. Was unsere Zukunft massiv beeinträchtigt, ist die Zuwanderung. Keine Partei ausser der SVP will darüber reden. Aber dieselben Parteien oder Exponenten, die keine Begrenzung wollen, kämpfen um die Grünflächen. Wo sollen denn die Menschen wohnen und sich bewegen ?“
Was ihn in der letzten Session massiv aufgeregt hat, ist die Verschiebung der Auseinandersetzung über den UNO Migrationspakt, die Kohäsionsmilliarde und das  Rahmenabkommen.  Ausser der SVP will sich vor den Wahlen niemand  positionieren. Wenn es tatsächlich zu einem Linksrutsch kommen sollte, werden diese Themen zu Ungunsten der Schweizer Bevölkerung in der Wintersession entschieden. Das Rahmenabkommen kann alles zerstören. Ein Ja zum Rahmenabkommen löst den bilateralen Weg auf, dann gilt nur noch der monolaterale Weg. Bevor er zur Beantwortung der Fragen kam, richtete er einen Appell ans Publikum: „ Wir müssen unsere Wähler mobilisieren und an die Urne bringen. Nur so können wir uns behaupten. Bei den NR Wahlen: Liste 1, 28 oder 32 (bitte nur eine) einwerfen. Bei den Ständeratswahlen: Linie 1: Roger Köppel, Linie 2: Leer lassen.“
Bei Kaffee und Gipfeli – herzlichen Dank dem Spender  Johnny Häfliger – wurde weiter diskutiert und politisiert. Es war sehr interessant, Infos  aus erster Hand zur erhalten.

Die SVP übernahm das „Fötzele“

An der Koordinationssitzung der Vereine im März rief die Gemeinde die Vereine auf, sich für das „Fötzele“ nach der 1. Augustfeier auf dem Land der Familie Weiss zu melden. Die SVP Bonstetten übernahm diese Aufgabe. Am 2. August war es dann soweit. Eine Gruppe von 10 Personen, unterstützt durch das Werk und der Familie Weiss, sammelten während fast 2 Stunden  Restanzen aus dem Feuerwerk ein.  Die Stimmung war sehr gut. Anschliessend offerierte die Gemeinde  einen Zvieri. Kaffee und Kuchen boten eine gute Gelegenheit für anregte Diskussionen über politische Themen. Die Gruppe entschied sich spontan, das „Fötzele“ im Jahr 2020 wieder zu übernehmen.


Die Rekordhitze war auch für Roger Köppel kein Handicap

Der Vorstand war bei den Vorbereitungen am Nachmittag ein wenig skeptisch, ob in dieser Hitze jemand kommen würde. Weit gefehlt ! Rund 100 Interessierte aus nah und fern fanden trotz glühender Hitze den Weg in den Gemeindesaal. Kaum hatte Sektionspräsident Claude Wuillemin den Startschuss für die 48. Etappe der Tour de Köppel gegeben, legte der Redner sofort los. Auf lustige Art und Weise schilderte er seine Motivation zu dieser Mammut Tour.
Seine Ausführungen waren in 3 Hauptthemen gegliedert: Klima, Migration und das EU Rahmenabkommen. Während einer Stunde und ohne Spickzettel hat er das Publikum auf Trab gehalten. Immer wieder erntete er Szenen Applaus. Sogar ein Telefongespräch von Bundesrat Cassis brachte ihn nicht aus dem Konzept. Eine Zuschauerin wollte wissen, wie sie sicher sein könne die richtigen Personen zu wählen, die kaum im Amt sind und nicht ihre Meinung und ihre Richtung ändern. Auf humorvolle Art erklärte er sein Vorgehen und gab eine verlässliche Antwort: mit der Liste 1 der SVP werden sie nicht enttäuscht. Bei uns gibt es kein «vischi vaschi» Kurs. Egal ob es populär sei oder nicht. Schweissgebadet beantwortete er alle Fragen kompetent und sehr verständlich für alle.
Der Moderator (unterdessen auch schwitzend) erklärte nach 90 Minuten, das Ziel dieser 48. Etappe sei erreicht. Er verabschiedete Roger Köppel unter grossem Applaus. Bei Sandwich und Getränken wurde noch eine Stunde weiter politisiert. Der Vorstand bedankt sich bei den Besuchern, die trotz der hohen Temperaturen anwesend waren.

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