Hohe Asylkosten belasten auch Bonstetten
Hohe Asylkosten belasten auch Bonstetten – politisches Handeln ist zwingend
Ausgangslage
Die steigenden Kosten im Asylbereich stellen den Kanton und die Gemeinden vor erhebliche finanzielle Herausforderungen. Die Gemeinde Bonstetten verzeichnet dabei eine besorgniserregende Entwicklung: Waren die Asylkosten im Jahr 2022 noch rund 187’000 Franken, beliefen sie sich 2025 bereits auf rund 718’000 Franken (Bruttoaufwände).
Kostenstruktur
Diese Kosten umfassen unter anderem:
Betreuung und Unterstützung von Asylsuchenden
Integrationsmassnahmen
Unterkünfte
weitere Leistungen im Asylbereich
Finanzierung und zukünftige Entwicklung
Ein Grossteil der Aufwendungen wird derzeit noch vom Bund übernommen. Diese Bundesunterstützung kann jedoch je nach Aufenthaltsstatus nach fünf bis sieben Jahren auslaufen. Damit drohen den Gemeinden künftig zusätzliche finanzielle Lasten, die sie weitgehend allein tragen müssten. Der Gemeinderat Bonstetten sieht sich mit den Folgen von Entscheidungen konfrontiert, die auf Kantons- und Bundesebene getroffen wurden, und ist in seiner Handlungsfähigkeit eingeschränkt. Die Gemeinde ist auf die Unterstützung der übergeordneten politischen Ebenen angewiesen.
Lichtblick im Asylverfahren
Gegen den Willen des Bundesrates hat der Nationalrat in einer Sondersession eine Verschärfung des Asylrechtes beschlossen. Mit den bevorstehenden Wahlen im nächsten Jahr, sei es für den Kantonsrat, den Regierungsrat oder die eidgenössischen Räte, bietet sich die Gelegenheit, ein politisches Zeichen zu setzen und diese Bemühungen zu unterstützen. Die Asylpolitik muss sich verändern. Bürgerliche Mehrheiten müssen dieses Dossier anpacken. Die SVP setzt sich weiterhin für die Interessen der Bevölkerung ein und fordert eine nachhaltige Lösung der Asylkostenfrage.
SVP Bonstetten
Der Vorstand
SVP Bezirk Affoltern